Zum Hauptinhalt springen

Überblick zur Barrierefreiheit

Unser Anliegen bei Guidewire ist es, sicherzustellen, dass Technologie Menschen befähigt und dass Menschen mit besonderen Herausforderungen in der Lage sind, sich bei ihren Aufgaben hervorzutun und ihre Ziele zu erreichen.

Jutro soll eine integrative Plattform sein, und die Unterstützung der Barrierefreiheit ist hierfür von entscheidender Bedeutung. Unser langfristiges Ziel ist es, eine vollständige Unterstützung der Barrierefreiheit für alle Komponenten und Funktionen des Frameworks zu erreichen, von der Planung bis zum Design sowie von der Entwicklung bis zur Veröffentlichung.

Jutro-Komponenten unterstützen jetzt Barrierefreiheit gemäß den Web Content Accessibility Guidelines Version 2.1 auf der Stufe AA (WCAG 2.1 AA), die von der Web Accessibility Initiative des World Wide Web Consortium (W3C WAI) entwickelt wurden.

Für Jutro-Komponenten bedeutet das:

  • Sie können ohne Maus verwendet werden (nur Tastatur).
    • Dazu folgt Jutro der Spezifikation Accessible Rich Internet Applications der Web Accessibility Initiative (WAI-ARIA) für die Entwicklung einer Tastaturschnittstelle.
  • Sie können mit Hilfstechnologien wie Screenreadern, Bildschirmvergrößerungssoftware und Braillezeilen verwendet werden.
    • Jutro unterstützt einen Zoomfaktor von bis zu 200 % in Browsern und ein responsives Layout.
    • Jutro unterstützt Screenreader wie z. B. JAWS, NVDA und VoiceOver durch Code, der den WAI-ARIA-Standards entspricht.
    • Rollen und Namen von Jutro-Komponenten: Komponenten werden mit Standard-Markup erstellt. Bei Bedarf werden entsprechende WAI-ARIA-Rollen, z. B. „Schaltfläche“, „Link“ usw., eingefügt. Jede Komponente unterstützt gegebenenfalls einen zugehörigen Namen (Beschriftung).
  • Sie können ohne Ton, Farbe, Animation oder Timing verwendet werden.
    • Das Jutro-Farbschema bietet ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1.

Die Jutro-Komponenten zielen sowohl auf funktionale Barrierefreiheit als auch auf nutzbare Barrierefreiheit ab und beruhen auf vier Prinzipien:

  1. Wahrnehmbar: Informationen und Komponenten der Benutzeroberfläche müssen den Benutzern auf eine Weise präsentiert werden, die sie wahrnehmen können. Das bedeutet, dass die Nutzer in der Lage sein müssen, die Informationen mit ihren verfügbaren Sinnen wahrzunehmen.
  2. Bedienbar: Die Komponenten der Benutzeroberfläche und die Navigation müssen bedienbar sein. Das bedeutet, dass Benutzer in der Lage sein müssen, die Benutzeroberflächen zu bedienen (die Benutzeroberflächen darf keine Interaktion erfordern, die ein Benutzer nicht durchführen kann).
  3. Verständlich: Informationen und die Bedienung der Benutzeroberfläche müssen verständlich sein. Der Inhalt und die Bedienung der Benutzeroberfläche müssen mit den verfügbaren Sinnen zugänglich sein.
  4. Robust: Inhalte müssen robust genug sein, damit sie zuverlässig von einer großen Auswahl an Benutzeragenten einschließlich assistierender Techniken interpretiert werden können. Das bedeutet, dass Benutzer in der Lage sein müssen, auf die Inhalte zuzugreifen, wenn sich Technologien und Benutzeragenten weiterentwickeln.

Die Validierung erfolgt durch Automatisierung mit Axe Core und manuelle Bewertung durch UX Accessibility. Bei jeder Komponente wurde geprüft, ob sie die AA-Barrierefreiheitskriterien nach WCAG 2.1 AA erfüllt. Die von der für den Inhalt verantwortlichen Person vorgenommenen Änderungen können jedoch die Barrierefreiheit und somit die Konformität beeinträchtigen.

Bei der Gestaltung und Implementierung von Anwendungen muss die Barrierefreiheit berücksichtigt werden, was über die Verwendung von Jutro-Komponenten hinausgeht. Lesen und berücksichtigen Sie unbedingt die folgenden Richtlinien:

How to Meet WCAG (Quick Reference)

WAI Authoring Practices 1.1